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Im Web finden sich zahlreiche Angebote zum Erbrecht. Rechtsfreund.at weist ihnen den Weg zu diesen Angeboten. Sollte ein Link fehlen, ersucht Rechtsfreund.at um Bekanntgabe des Links.

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Erbrecht - Familienerbfolge - Testament

Die Rechtswissenschaft unterscheidet das Erbrecht im objektiven Sinn vom Erbrecht im subjektiven Sinn. Unter Erbrecht im objektiven Sinn versteht man die Summe der Bestimmungen im Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch (ABGB), die das Schicksal des Nachlasses regeln. Unter Erbrecht im subjektiven Sinn versteht man die Befugnis, den Nachlass ganz oder zu einer Quote in Besitz zu nehmen. Das Erbrecht ist ein absolutes Recht. Das bedeutet, dass es gegen jedermann durchsetzbar ist. Es entsteht mit dem Tode des Erblassers und ist veräußerlich und vererblich. „Entstehungsgründe“ für das Erbrecht können das Gesetz, ein Testament oder ein Erbvertrag sein.

Erbrecht kann grundsätzlich nach dem Prinzip der Familienerbfolge oder jenem der Testierfreiheit ausgelegt sein. Nach dem Prinzip der Familienerbfolge soll der Nachlass der Familie und somit den Verwandten des Erblassers zukommen (altes Rechtssprichwort: „Wer will wohl und selig sterben, lass sein Gut den rechten Erben“). Das Prinzip der Familienerbfolge soll dem „vermuteten Willen“ de Erblassers gerecht werden. Im Gegensatz dazu steht das Prinzip der Testierfreiheit, das dem Erblasser ermöglicht, von Todes wegen über sein Vermögen zu verfügen.

 

Pflichtteil - Pflichtteilsrecht

Das österreichische Recht hat keines dieser Prinzipen in Reinkultur verwirklicht, sondern sieht quasi eine „Zwischenlösung“  vor, indem es das sogenannte Pflichtteilsrecht eingeführt hat, das den Ausgleich zwischen den zwei Prinzipien herstellen soll. Wenn der Erblasser stirbt, ohne eine letztwillige Verfügung hinterlassen zu haben, fällt sein Erbe an die vom Gesetz bestimmten Erben (gesetzliche Erbfolge). Hat aber der Erblasser eine letztwillige Verfügung hinterlassen, so dürfen dadurch seine nächsten Angehörigen (die aus dem Kreis der gesetzlichen Erben stammen) nicht verkürzt werden. Ihnen – den Pflichtteilsberechtigten – muss jedenfalls der Pflichtteil zukommen. 

 

Links zum Erbrecht

Rechtsanwalt Erbrecht

Rechtsanwalt Dr. Johannes Öhlböck LL.M. berät und vertritt Sie in Fragen des Erbrechtes und ist Ihnen bei der Erstellung Testament und Vermächtnis behilflich.. 

 

Dr. Johannes Öhlböck LL.M.

 

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Pflichtteilsrecht (Auszug) - ABGB

§ 757. Pflichtteilsberechtigt sind die Nachkommen sowie der Ehegatte oder eingetragene Partner des Verstorbenen.

§ 759. Als Pflichtteil gebührt jeder pflichtteilsberechtigten Person die Hälfte dessen, was ihr nach der gesetzlichen Erbfolge zustünde.
 

 

Bücher Erbrecht

Der digitale Nachlass

Der digitale Nachlass

In unserer heutigen, durch die Digitalisierung geprägten Zeit, ist dieser Band des österreichischen Notariats äußerst relevant. Er beschäftigt sich erstmals mit der Diskussion über die Summe aller vererblichen digitalen Inhalte und wirft durch eine Studie, ein Symposium und eine Podiumsdiskussion eine Reihe interessanter und unumgänglicher Fragen auf. Dieses zukunftsorientierte Werk behandelt diese, von dem österreichischen Erbrecht noch vernachlässigte Thematik und gibt einen umfassenden Überblick über die Implikationen für die Gesellschaft und das Notariat.
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Die Hinzu- und Anrechnung von Schenkungen im Erb- und Pflichtteilsrecht

Die Hinzu- und Anrechnung von Schenkungen im Erb- und Pflichtteilsrecht

Durch die beinahe gänzliche Neugestaltung des Hinzu- und Anrechnungsrechtes im Zuge des ErbRÄG 2015 steht hiermit eine strukturierte, übersichtliche und mit Beispielen ausgebaute Darstellung zur Verfügung. Bemerkenswert sind die zahlreichen Formulierungsvorschläge, die im Buch Eingang gefunden haben. Aus diesem Grund ist Umlaufts Buch nicht nur für angehende Juristen eine vertiefende Lehre, sondern vor allem auch für die Praxis ein nicht wegzudenkender Beitrag im neuen Erbrecht.
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Erbrecht (gebunden) Erbrecht
Das Erbrechts-Änderungsgesetz 2015 hat ein derartiges Werk als Lehrbuch, Studienbehelf aber auch als erste Auskunft für Praktiker notwendig gemacht. Die grundlegende Reformation des Erbrechts, bestehend aus Änderungen vor allem im Bereich des Pflichtteilsrecht, einer Einführung eines Pflegevermächtnisses, einem außerordentlichen Erbrecht für Lebensgefährten und eine Umgestaltung des fremdhändigen Testaments, wird in diesem leicht verständlichen, aber doch detailliertem Buch von Rudolf Welser beschrieben. Die durch die Reform neu eingeführten Rechtsinstitute sowie die novellierten Bestimmungen werden umfassend betrachtet. Das Erbrecht ist ein unerlässlicher Aspekt des Lebens. Deshalb ist es notwendig, sich schnell und gut strukturiert einen Überblick schaffen zu können.
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Info zu: Erbrecht, Erbschaft, Testament, Kodizill,  Vermächtnis, fideikommissarische Subsitution,

Ersatzerbschaft, Nacherbschaft, Legat, Mutter, Vater, Eltern, Schwester, Bruder, Erbteil